Kikai Sentai Zenkaiger (S45):

Zenkaiger – 7. März 2021 bis 27. Februar 2022


Serien Zords:


Special Editions:


meine gedanken zur staffel:

Bei Zenkaiger wird das klassische Sentai-Setting einmal komplett aufgebrochen. Die Handlung spielt nicht nur auf der Erde, sondern in einem Geflecht aus Parallelwelten, von denen jede thematisch auf einer früheren Super-Sentai-Serie basiert. Diese Welten existieren gleichzeitig und sind keine bloßen Referenzen, sondern ein fester Bestandteil der Story.

 

Gegner ist das Tojitendo-Imperium, das systematisch eine Welt nach der anderen erobert und „versiegelt“. Dabei werden ganze Realitäten quasi eingefroren, was im Hintergrund deutlich macht, dass trotz des oft sehr albernen Tons echte Konsequenzen auf dem Spiel stehen.

 

Auch das Team selbst bricht mit den üblichen Strukturen. Neben einem einzigen menschlichen Ranger besteht der Großteil der Gruppe aus Kikainoids, also künstlichen Lebensformen, die jeweils eine frühere Super-Sentai-Staffel repräsentieren. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Charakter, Zord und Serien-Metaebene deutlich stärker als in anderen Staffeln.

 

 

Bei den Zords handelt es sich entsprechend nicht um klassische Tiere oder Fahrzeuge, sondern um mechanische Themen-Zords, die symbolisch für frühere Sentai-Serien stehen. Viele von ihnen sind humanoid gestaltet, treten aktiv als eigenständige Figuren auf und fungieren zugleich als Zords, die sich in größere Mechs integrieren lassen. Sie sind damit nicht bloß Maschinen, sondern vollwertige Teammitglieder mit Doppelrolle.

 

 

Das Setting erklärt letztlich auch viele Designentscheidungen der Staffel: keine klare Hauptkombination, mehrere gleichwertige Mechs und ein insgesamt sehr freier Umgang mit klassischen Sentai-Strukturen. Zenkaiger fühlt sich dadurch weniger wie eine „normale“ Staffel an, sondern eher wie ein bewusst verspieltes Jubiläumsprojekt mit Multiversums-Ansatz.

 

Wie schon erwähnt, ist es nicht ganz einfach, einen eindeutigen Main Zord zu benennen. Statt einer klassischen Kernkombination bestehen die Hauptmechs aus vier eigenständigen Zords, die in vier unterschiedlichen Kombinationen eingesetzt werden können. Dadurch rückt weniger ein einzelner Megazord in den Mittelpunkt, sondern vielmehr das Zusammenspiel der einzelnen Einheiten.

 

Da ich mich gegen den großen Viererpack entschieden und stattdessen die beiden Doppelpacks gekauft habe, werden die Zords hier entsprechend der jeweiligen OVPs vorgestellt. Die alternative Kombinationsform ist wie gewohnt separat unter dem Button „Kombinationen“ zu finden.

 

Eine weitere interessante Neuerung betrifft die Bauanleitungen. Beim JuraGaon lag noch eine gedruckte Anleitung bei, diese fiel jedoch vergleichsweise knapp aus. Beim VrooMagine wurde hingegen vollständig auf Papier verzichtet. Stattdessen wird die Anleitung über einen QR-Code auf der Verpackung als PDF-Download bereitgestellt.

 

 

Dieses neue Format bringt klare Vorteile mit sich. Die digitale Anleitung ist deutlich umfangreicher und detailreicher als die bisherigen Papierfassungen und stellt damit eine spürbare Verbesserung dar, insbesondere für Sammler und Kombinierer, die Wert auf präzise Montage und klare Darstellung legen.